🏳️🌈 CSD Leipzig 2026: Ein Tag voller gelebter Empathie, Solidarität und echter Taten! 💖🛒
🏳️🌈 CSD Leipzig 2026: Ein Tag voller gelebter Empathie, Solidarität und echter Taten! 💖🛒
Hallo ihr Lieben, schön dass ihr da seid! 👋
Nachdem das Jahr 2025 voller spontaner Übergänge war,
steht meine aktuelle CSD-Tour unter einem ganz festen, klaren Leitgedanken: „Einfach nur Mensch. Einfach nur da.“ 🌍✨
Gestern hat mich dieser Weg zum CSD nach Leipzig geführt –
und was ich dort erleben durfte, hat mir wieder einmal gezeigt, wie mächtig echte Menschlichkeit und gegenseitige Unterstützung sind.
Hier ist mein persönlicher Erfahrungsbericht für euch! 📖👇
🌆 Der frühe Vogel… und eine fahrt in den Sonnenaufgang 🚂🌅
Mein Tag begann mitten in der Nacht. Um 1:30 Uhr war die Nacht für mich vorbei – ich konnte einfach nicht mehr einschlafen. 👀
Also hieß es: Nutzen wir die Zeit! Ich habe mein Mittagessen frisch zubereitet und sorgfältig eingepackt, mein komplettes technisches Equipment noch einmal akribisch gecheckt. 🛠️
Nach einem gemütlichen Frühstück beim Fernsehen ging es ab in die Badewanne, um Kraft für den langen Tag zu tanken. 🛁

Leon in der S-Bahn
Pünktlich um 4:15 Uhr ging es dann los:
Das schwere Equipment die Treppen runtergetragen und ab zum Bahnhof!
Um 4:30 Uhr kam die S-Bahn zum Hauptbahnhof, wo ich auf meinen Anschlusszug gewartet habe.
Um 6:30 Uhr fuhr der Zug absolut pünktlich ein. 🚆💨
Drinnen angekommen, ging es mitsamt dem Equipment direkt ins Bordbistro.
Auf einem Stehplatz habe ich mir von meinen gesammelten Bonuspunkten ein kleines Frühstück gegönnt:
warmes Porridge und einen leckeren Latte Macchiato. ☕🌾
Während der Fahrt konnte ich den wunderschönen Sonnenaufgang genießen
und hatte ein richtig nettes, offenes Gespräch mit dem Mitarbeiter des Bordbistros.
So startet man gern in den Tag! 😊
🎪 Ankunft auf dem Augustusplatz & Soundcheck 🎸🔊

Leon am Bahnhof Leipzig
Am Leipziger Hauptbahnhof angekommen, ging es gemütlich hoch zum Augustusplatz.
In den frühen Morgenstunden war es dort noch herrlich leer.
Einige Helfer bauten bereits die ersten Tische auf.
Ich habe die ruhige Atmosphäre genutzt, ein bisschen Musik abspielen lassen und mein „Empathic Mobil“ aufgebaut. 🛒🎶
Währenddessen füllte sich der Platz merklich – immer mehr LKWs und Menschen strömten herbei.


Leon beim Aufbau des Stadtfestes
Als alles bereit war, habe ich mich fix umgezogen und mich in Schale geworfen! 🌟
Es folgte ein kurzer, knackiger Soundcheck mit 1–2 Songs.
Nach einem letzten Toilettengang habe ich mich an einen der Tische gesetzt
und darauf gewartet, dass es richtig losgeht. ✨
💬 Besondere Begegnungen, alte Zeiten und der MDR 🎤📺
Noch vor dem offiziellen Start gab es wunderbare Gespräche.
Ich unterhielt mich mit einer herzlichen Mutter, die am Platz auf ihren Sohn wartete, um ihn am CSD zu unterstützen.
Was für ein schönes Zeichen von Rückhalt! 💕
Kurze Zeit später sprach mich eine Person an, die mich tatsächlich noch von 2015 kannte! Sie erinnerte sich an die damaligen Treffen, die mein Zieh-Papa organisiert hatte.
Wahnsinn, sich nach so vielen Jahren bei so einem schönen Anlass wiederzubegegnen! 🔥🏡
Der Platz füllte sich immer weiter, und auch die Presse war inzwischen vor Ort. Der MDR führte sogar ein kurzes Interview mit mir! 🎥🎙️

Eröffnungs Kundgebung
Danach hatte ich ein sehr intensives Gespräch mit einem jungen,
sehr schüchternen Jungen, der ein Demiboy-Armband trug.
Er sprach unheimlich leise und zurückhaltend.
Das hat mich extrem an mich selbst vor wenigen Jahren erinnert. 🥺
Auch heute bin ich privat oft noch sehr schüchtern und zurückhaltend –
aber ich finde diese Mischung eigentlich wunderschön.
Es tut gut, sich auch mal zurückzunehmen und nicht in jeder Sekunde der laute Aktivist sein zu müssen. 🌸

Empathic Leon & Janin
Kurz darauf traf ich eine treue Unterstützerin: Janin! 🥰
Sie fragte mich ob wir ein Foto machen können und erzählte mir,
dass sie in ihrem Umfeld viele AfD-Protestwähler hat.
Sie möchte ihnen mit dem Foto zeigen, wie friedlich, bunt und wunderschön diese gelebte Vielfalt in der Realität ist! 🏳️🌈
Wir hatten einen tiefen Austausch über mein Motto „Einfach nur Mensch. Einfach nur da.“
und wie wichtig es ist, dass wir alle wieder ein Stück enger zusammenrücken, aufeinander zugehen
und uns für unsere Unterschiede lieben, statt zu hassen. 🤝❤️
Kurz vor dem Start traf ich dann noch zwei junge Männer,
die mich sogar schon bei der Demo in Cottbus unterstützt hatten!
Schön, dass ihr wieder dabei wart! 🙌
🚛 Die Demo: Gelebte Empathie statt leerer Worte 🎶💪
Dann ging es los!
Nach der Eröffnungsrede startete der Demozug. Zunächst lief ich mitten in der großen Menschenmenge mit.
Allerdings war es für mein Empathic Mobil extrem voll.
Ich entschied mich deshalb, den Wagen kurz an der Seite abzustellen und mich etwas später in eine größere Lücke zwischen den Trucks einzureihen. 🚛🔀

Ein zeichen gegen Rechts für Menschlichkeit
Als ich dann die ersten Tracks performte, passierte etwas Wunderschönes:
Die Menschen um mich herum zeigten sich unglaublich solidarisch!
Sie positionierten sich schützend hinter meinem Wagen,
um mir etwas Platz und Raum für meine textlichen Botschaften zu geben. 🥺🔊
Nach einiger Zeit gab es eine kleine Schrecksekunde:
Eine Flagge hatte sich im Reifen meines Bollerwagens verfangen! 🏳️🌈⚙️
Eine Passantin am Rand hat das sofort gesehen, zögerte keine Sekunde und eilte mir zur Hilfe.
Genau das ist für mich gelebte Empathie und Solidarität! 🛠️🤝
Und es ging noch schöner weiter: Den schweren Wagen zu ziehen und gleichzeitig live zu singen, ist auf Dauer unheimlich anstrengend.
Das haben einige Menschen am Rand bemerkt.
Sie kamen spontan zu mir, begleiteten mich ein Stück und haben den Wagen für mich gezogen! 🛒🏃♂️
Damit haben sie durch echte Taten ein lauteres Zeichen gesetzt, als ich es je in meinen Songtexten ausdrücken könnte.
Nach 1–2 Songs habe ich den Wagen wieder selbst übernommen, da ich merkte, dass er für die Mädels doch ziemlich schwer war.
An einer anderen Ecke folgte dann noch ein kleines, schönes Interview mit einem Lokalsender. 🎤
☀️ Die Sonnencreme-Aktion & „Kein Label, nur echt!“ 🧴🔊

Emoathic Mobil bei der Demo
Das Wetter war herrlich, aber die Sonne brannte.
Als ich mich gerade nachcremen wollte, fragte mich eine andere Demo-Teilnehmerin, ob sie etwas abhaben könne.
Das brachte mich auf eine Idee: Wir müssen bei diesem Wetter aufeinander aufpassen! ☀️
Also schnappte ich mir mein Mikrofon und rief durch die Lautsprecher durch, dass jeder, der Sonnencreme braucht, herzlich gern zu mir kommen kann.
Ein kleines, solidarisches Zeichen meinerseits, um aufeinander zu achten. ⚖️💛

Unterstützerinnen ziehen das Empathic Mobil
Als der Zug die enge Altstadt erreichte, kamen erneut zwei junge Damen auf mich zu und fragten,
ob sie den Wagen ziehen dürfen, damit ich mich voll aufs Singen konzentrieren kann.
Wie lieb von euch!
Im Verlauf kamen immer mehr ihrer Freundinnen dazu, und es formierte sich eine feste, spontane Gruppe von Menschen, die sich vorher überhaupt nicht kannten. 🤝✨
Mein Fazit dieser Momente: Da läuft ein Junge mit einem schweren Bollerwagen mit schwerer PA-Anlage. Er hat keine perfekt ausgebildete Gesangsstimme, aber er bringt echte, ehrliche, persönliche Botschaften von Herz zu Herz. Und die Menschen sehen das, verstehen die Botschaft und zeigen echte Solidarität mit handfesten Taten. Am Ende der Demo habe ich voller Stolz, laut und lebendig, meinen Song aus meinem Album „Kein Label, nur echt“ aus dem Jahr 2025 performt! 🎵🔥
🌌 Die persönliche Afterhour & Das Stadtfest 🎡💭

Empathic Leon & die freiwwillig spontan eingesprungenen Empathic Aktivistinnen
Nach dem Ende der Demo stellten wir uns neben die Straßenbahnhaltestelle am Augustusplatz,
tauschten uns aus und machten ein gemeinsames Foto für diesen Bericht. 📸
Nach den herzlichen Verabschiedungen zog ich mich an einen Rand zurück, wo ich niemanden störte.
Jetzt war Zeit für meine ganz persönliche Afterhour. 🕯️
Während der Demo spiele ich verständlicherweise nur meine CSD-Tracks,
aber jetzt brauchte ich meine emotionalen, tiefen Songs.
Musik ist und bleibt mein wichtigstes Ventil gegen schädliche Verhaltensweisen. 🧠🎵

Emoathic Leon & der junge Mann mit dem er sehr lange gesprochen hatte
Und was soll ich sagen? Es funktioniert!
Ich war bei den CSDs in diesem Jahr so nüchtern wie noch nie in den ganzen Jahren zuvor
bevor ich als Empathic Aktivist zu den CSDs ging was eine völlig neue Erfahrung für mich ist
diese gelebte Vielfalt zu spüren, seit dem ich meine Aufgabe als empathischer Aktivist angenommen habe. 🙏
Synapsen-Heilung durch Klänge. Ich führte im Anschluss noch ein unheimlich langes, interessantes Gespräch mit einem Jungen,
bis es um uns herum immer leerer wurde und sich die Masse auflöste.

Empathic Leon beim Stadtfest lauscht den Redebeiträgen
Nach 1–2 letzten Songs für mich selbst ging es weiter zum Stadtfest.
Ich setzte mich kurz hin, lauschte den Redebeiträgen und zog dann mit meinem Empathic Mobil an den Ständen vorbei. Als psychisch vorbelasteter Mensch waren mir zwei Stände besonders wichtig: Der Stand der Uni mit einem Projekt zur Telefonseelsorge und der Stand zum Thema Depressionen, wo es einen Leitfaden gab, wie man sich Hilfe sucht. Eine unschätzbar wichtige Arbeit, die dort geleistet wird! 🤍🧠
Ein paar Stände weiter gab es Aufklärung zu Drogen. Spannend war, dass das Team dort eine völlig unvoreingenommene, vollständige Aufklärung über alle Substanzen befürwortet, um die Entscheidung am Ende mündigen Menschen selbst zu überlassen.
Das kann man natürlich kritisch sehen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gefährlich es ist, wenn man Drogen oder Alkohol als Ventil oder Problemlöser nutzt –
das wird ganz schnell extrem schädlich. 🛑 Andererseits tun viele Menschen es sowieso, obwohl es verboten ist. Es ist eine unglaublich schere, gesellschaftliche Frage, wo hier die Grenze liegt. Aber objektive, ehrliche Aufklärung ist in jedem Fall der richtige Weg. 📑🧐
🛠️ Abbau mit Applaus & Ein starker Rückweg nach Berlin 🚆🏢
Zum Abschluss ging es noch mal an der Hauptbühne vorbei. Einige Leute riefen mir zu: „Bester Wagen bei der Demo!“ 🥹
Wow. Das war so ein respektvolles und schönes Zeichen der Wertschätzung für die harte Arbeit, die ich ganz allein komplett ohne fremde Hilfe in dieses Projekt stecke. Danke Leipzig! 🫶
Etwas abseits des Festes begann ich mit dem Abbau. Während ich die Gurte verzurrte, lauschte ich den Danksagungen an die Vereine über die Lautsprecher und applaudierte, so gut es beim Arbeiten ging, kräftig mit. 👏

Am Bahnhof Leipzig
Auf dem Weg zum Bahnhof rutschte mir unter der Sackkarre der Spanngurt weg. Ich musste kurz stoppen, um alles neu zu befestigen.
Sofort hielten besorgte Passanten an und boten mir ihre Hilfe an! Und wieder:
Gelebte Empathie bis zur letzten Sekunde. 🛠️❤️
Sie halfen mir kurz, packten an und wir unterhielten uns nett. In Gesellschaft macht das Arbeiten doch einfach viel mehr Spaß! 🤣
Am Hauptbahnhof gab es dann eine spontane Planänderung: Mein eigentlich für 23:00 Uhr geplanter Zug fiel aus! Dadurch wurde die Zugbindung aufgehoben und ich konnte glücklicherweise schon den ICE um 20:14 Uhr zurück nach Berlin nehmen.
Zeitlich passte das sogar viel besser. In Berlin angekommen, ging es nur noch fix zum Rewe, um mir eine leckere Lasagne zu kaufen – mein persönliches Festmahl als Belohnung für diesen intensiven, erfolgreichen und wunderschönen aktivistischen Tag in Leipzig. 🍝🗽
Danke an jeden Einzelnen, der gestern da war, ein Zeichen gesetzt oder mir die Hand gereicht hat.
Ihr seid der Grund, warum ich weitermache! 🏳️🌈✨

Team der Empathic Aktivisten
Euer Empathic Leon 😉

Empathic Activist.
Ich schreibe Bücher aus dem Herzen und singe meine eigenen Texte – nicht perfekt, sondern ehrlich.
Musik & Worte sind mein Weg, Empathie in die Welt zu bringen.
