CSD Neustrelitz 2026: Ein Tag voller Herz, Musik und echter Begegnungen! 🌈🎶
🌈 CSD Neustrelitz 2026: Ein Tag voller Herz, Musik und echter Begegnungen! 🎶🏳️🌈

Alles auf der Sackkarre in der S-Bahn
Wie immer bin ich morgens um 2:00 Uhr aufgestanden, habe Porridge und Eierkuchen gefrühstückt, Kaffee getrunken und den Tag begonnen. 🥣☕
Danach habe ich alles gepackt und um 4:00 Uhr runtergetragen.
Ich lud die Ausrüstung auf meine Sackkarre mit Luftreifen und lief los – es ging erstaunlich viel leichter als beim letzten Mal! 🛒💨

Alles zum tratsport im Bollerwagen verstaut

Platten Reifen Der Sackkarre
Als ich jedoch am Berlin Hauptbahnhof stand, platzte plötzlich das Ventil des rechten Reifens ab und ich hatte einen Platten! 🚲💥
Zum Glück konnte ich am Bahnhof alles in meinen Bollerwagen umladen und mit dem Aufzug runter zum Gleis fahren.
Da Regionalzüge glücklicherweise stufenlos sind, gestaltete sich der Einstieg deutlich einfacher. 🚆👍

🚀 Ankunft und Aufbau in Neustrelitz

Empathic Mobil Bahnhof Neustrelitz
Nach einer Stunde Fahrt kam ich um 7:00 Uhr am Bahnhof Neustrelitz an.
Da es dort kein Café gab, um mir in Ruhe einen Kaffee zu holen, fing ich direkt mit dem Aufbau an. ☕🛠️
Ursprünglich hatte ich überlegt, gegen 9:30 Uhr rüber zum Flaggehissen zu laufen.
Weil ich beim Aufbau jedoch kurzerhand umdisponieren musste, fiel dieser Plan aus.

Empathich Mobil nach dem umbau
Ich blieb auf dem Bahnhofsvorplatz, baute mein Setup nochmal um und performte einige meiner Songs. 🎶
Viele Passanten kamen auf mich zu und fanden es wunderschön, am frühen morgen so mit Musik begrüßt zu werden –
eine echte und erfrischende Alltagsabwechslung! ✨

🍔 Zwischen Stärkung und emotionaler Musik

CSD Banner vor dem Kaufland Parkplatz
Nach einiger Zeit kam ein Bekannter des Veranstalters des CSD Neustrelitz vorbei, der inzwischen wusste, wo sich die geplante Gegenkundgebung aufstellen würde. ℹ️
Um niemanden zu provozieren, beschloss ich, rüber zu Kaufland zu laufen und mir zwei Fertigburger zu holen. 🍔
Anschließend performte ich vor der Zufahrt zum Parkplatz einige meiner emotionaleren, nicht-CSD-bezogenen Songs, um mich in Stimmung zu bringen. 🎵
Musik befreit mich von Ängsten und Zweifeln – ich tauche dabei in eine völlig andere Welt ab. 🌍❤️
🤝 Tiefe Gespräche und friedliche Vielfalt
Kurz vor 12:00 Uhr traf ich den Bekannten des Veranstalters bei Kaufland wieder, wo auch er sich eine kleine Stärkung holte. 🥨
Gemeinsam liefen wir zum Aufstellungsort am Bahnhof zurück.
Kurz vorher setzten wir uns auf eine Bank und führten viele offene Gespräche über unsere Beweggründe, uns beim CSD für Vielfalt einzusetzen. 💬🌈

Bei der Abschluss Kundgebung
Inzwischen trafen auch weitere Teilnehmende ein.
Ein Polizist informierte uns, dass die Gegendemonstranten nun eingetroffen seien und direkt an uns vorbeiliefen. 👮♂️
Sie schauten zu uns rüber, aber es blieb absolut friedlich: keine Beleidigungen, keine Rufe und keine körperlichen Übergriffe. 🕊️
Wir redeten darüber und waren uns einig: Wenn sie sich so verhalten und friedlich bleiben, sollen sie auch den Raum und die Fläche bekommen, die sie für sich brauchen.
Es ist eben ihre Meinung, die man nicht ändern kann, indem man sie zwingt – aber sie verpassen etwas, wenn sie nicht offen für Vielfalt sind! 🤝✨
Zudem fiel uns auf, dass viele aus der Gruppe sehr jung waren und sogar aus Oranienburg anreisten – nicht einmal direkt aus Neustrelitz.
Viele Jüngere glauben oft ungeprüft das, was ihre Redner ihnen erzählen. 📢
In diesem Fall hetzte der Redner gegen Pädophile – doch das ist reines Schubladendenken.
Alle CSD-Teilnehmenden in eine Schublade zu stecken, genau gegen dieses fatale Schubladendenken gehe ich schließlich auf die Straße! 🛑🧠
💖 Zusammenhalt in der Community

Leon & Luca
Inzwischen trafen weitere CSD-Teilnehmer ein – unter anderem der bisexuelle junge Luca,
der heute mit einem unterstützenden Freund angereist war da Er allein selbst oft schüchtern ist
und sonst nicht den Mut nicht gefunden hätte. 🏳️🌈
Er erinnerte mich an mich selbst da ich vor einigen jahren und auch teils heute noch oft Schüchtern und zu leise bin.
Er trug die Bisexuellen-Flagge und fragte mich,
woher ich die Teleskopstangen für meine Fahnen habe.
Ich verriet es ihm und schenkte ihm direkt eine meiner Teleskopstangen! 🤝
Wir müssen zusammenhalten und als Team agieren, um sichtbar zu sein.
Das ist schließlich auch die Kernbotschaft der Empathic Community,
mit der wir nächstes Jahr gemeinsam über CSDs ziehen wollen! 🌍✨
Später trafen wir weitere Mädels mit Bisexuellen-Flaggen,
denen wir ebenfalls mit Teleskopstangen aushelfen konnten. 🏳️🌈
Gemeinsam machten wir tolle Fotos für unseren Blogbericht! 📸

Leon, Luca und weitere Bisexuelle Untersützerin der Community
🌟 Begegnungen und wertvoller Austausch

Leon & Peter vor dem Wagen von Queer am See
Inzwischen traf auch der Veranstalter Christian ein,
der sich sogar persönlich bei vielen von uns vorstellte.
Auch Queer am See mit Hannes und Lars traf ein. 🌊
Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie gut die CSD-Vereine in Mecklenburg-Vorpommern (Waren/Müritz, Neustrelitz, Neubrandenburg) zusammenarbeiten!
Auch der jährliche Wechsel der CSD-Standorte (nächstes Jahr Neubrandenburg, dann wieder Neustrelitz) ist eine tolle Sache. 🔄🎉

Der Wagen vom BSW
Selbst das BSW, das wegen seiner Positionen zum Selbstbestimmungsgesetz (weil ihnen 14 Jahre als Alter zu früh erscheint) oft diskutiert wird,
wurde vom Veranstalter zu dieser Demonstration zugelassen. 🗳️
Wir reihten uns später hinter den Grünen und vor dem BSW-Wagen ein und führten offene Gespräche.
Ich gab ihnen mit auf den Weg, dass sie statt bürokratischer Hürden lieber die psychologische Betreuung in den Vordergrund stellen sollten. 🧠
Das ist so wichtig, um gemeinsam herauszufinden: Wer oder was bin ich eigentlich?
Ich selbst habe als Borderliner bis heute mit Identitätskrisen zu kämpfen. 💙
Ich bin ohnehin viel mehr für Unterstützung statt für Regeln und Verbote.
Gerade meine Erfahrung mit meinem Reha-Psychologen Thorsten Lindner,
der mir in Gesprächen auch mal ordentlich Kontra gegeben hat,
war im Nachhinein extrem positiv für meine persönliche Entwicklung! 🛋️👍
Ein Psychologe soll schließlich nicht nur der beste Freund sein, sondern einem helfen, den eigenen Weg zu finden –
und da hat er großartige Arbeit geleistet. 🌟
🚶♂️ Der Demozug und tatkräftige Unterstützung

Leon zieht sein Empathic Mobil

Leon & Peter
Inzwischen traf auch Peter ein, den ich bereits aus Waren/Müritz und Berlin kannte.
Er entschied sich spontan, den Weg gemeinsam mit mir zu laufen! 🚶♂️🤝


Peter zeigt Flagge in Neustrelitz

Leon zieht & singt mit seinem Empathic Mobil
Die Demonstration selbst war mit vielen Steigungen und dem schweren Gewicht der PA-Lautsprecher äußerst anstrengend. 🔊💦
Peter hat mich dabei enorm unterstützt.
Ich wollte seine Hilfe jedoch auch nicht überstrapazieren, da ich mir diese Last –
die Last für unsere Sichtbarkeit – schließlich selbst aufgebunden habe. 💪✨
Nach der Abschlusskundgebung am Schlossplatz ging es weiter zum Schlossberg, wo das Demokratie-Fest stattfand. 🏰🎉
Auf dem Fest selbst waren keine Parteistände aufgebaut, aber dennoch einige Persönlichkeiten vor Ort,
mit denen man wunderbar ins Gespräch kommen konnte. 🗣️
Der Weg dorthin führte über holpriges Kopfsteinpflaster. 🪨
Mit Peters Hilfe war das Ziehen des Wagens zwar leichter, aber durch die starken Vibrationen wackelten die Lautsprecher gewaltig.
Schnell fanden sich jedoch zwei junge Damen ein, die die Lautsprecher ein Stück festhielten!
Gemeinsam machten wir kurz vor dem Theater noch ein Erinnerungsfoto. 📸💕
🎶 Musik als Brücke zu den Menschen

Demokratiefest am Schloßberg
Auf dem Schlossberg stellte ich mich etwas abseits, um niemanden zu stören
und ein paar Videos mit meiner Anlage und meinen Songs zu drehen. 🎥🎶
Währenddessen holte sich Peter auf dem Demokratie-Fest eine kleine Stärkung. 🌭

Leon & Peter wieder in Alltags Kleidung bereit für den Heimweg
Im Anschluss baute ich alles wieder ab und bereitete den Transport vor.
Da sprach uns ein junger Mann an und sagte, dass er mit LGBTQ+ zwar nicht viel anfangen könne,
das Event aber als wunderschönes Ereignis für die Menschen schätze. 💬
Seine Mutter kam kurz darauf dazu und erzählte, dass im nächsten Jahr vielen Vereinen die Gelder gestrichen wurden,
sie aber trotzdem irgendwie eine Kleinigkeit auf die Beine stellen wollen. 📉❤️
Ich erwiderte, dass ich zwar kein Profi-Sänger bin, gab ihnen aber trotzdem meine Visitenkarte.
Da dies mein reines Hobby-Projekt ist, will ich keinerlei Gagen –
ich freue mich einfach riesig, wenn ich Menschen durch Musik zusammenbringen kann! 🎸✨
🚆 Die Heimreise im vollen Zug

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof liefen wir an Personen mit AfD-Logos vorbei.
Bis auf einige merkwürdige Blicke blieb zum Glück alles ruhig. 👁️
Kurz vor dem Bahnhof erfuhren wir, dass die Gegendemo noch vor Ort war,
weshalb wir den hinteren Weg nahmen, um ihnen aus dem Weg zu gehen. 🚫
Leider mussten wir feststellen, dass sie gerade – begleitet von der Bundespolizei –
zu genau dem Zug geleitet wurden, in den ich auch einsteigen wollte! 👮♂️🚆
Ich stieg deshalb extra ganz vorne ein.
Im Zug war es extrem voll und eng, da viele Ausflügler bei dem schönen Sommerwetter von der Ostsee zurückkamen –
und das mit zahlreichen Fahrrädern. 🚲☀️

Die Zugbegleiterin wirkte zunächst sehr unfremdlich.
Als jedoch eine junge Mutter den Tränen nahe war,
schaltete die Zugbegleiterin um, änderte ihren Ton und tat alles in ihrer Macht Stehende,
um der Mutter die Heimreise zu ermöglichen.
Sie setzte sich sogar mit anderen Zugbegleitern in Verbindung, um passende Anschlüsse zu organisieren! 🙏💙
Danach entstand ein wunderbares Gespräch zwischen der jungen Mutter und einer vierköpfigen Familie.
Sie hörten sich gegenseitig zu, die Kinder verstanden sich sofort und spielten Karten zusammen. 🃏
Es war so schön zu sehen, dass in diesem ganzen Chaos eines vollen Zuges plötzlich Raum für so wertvolle Gespräche entstand!
Auch die Zusammenarbeit beim Zustiegen weiterer Fahrgäste klappte perfekt – alle rückten zusammen und kamen sicher nach Hause. 🚲👍
🌆 Zurück in Berlin & persönliches Fazit

Liebe besiegt Hass Immer!!!
Der Berliner Hauptbahnhof war ein totales Chaos: Es funktionierte nur ein einziger Aufzug hoch zur S-Bahn,
und die Stadt war voll von Menschen, da parallel Rave the Planet und die Fuck Parade stattfanden –
zwei Demonstrationen für viele Raver, aber eben auch für Vielfalt! 🪩🏳️🌈
Dabei gab es auch eine Gedenkminute an den Anschlag beim CSD Berlin, genau wie zuvor auf dem Schlossplatz in Neustrelitz. 🕯️
Früher hatte ich für solche Gedenkminuten nicht viel übrig, aber mittlerweile finde ich dieses Zeichen wichtiger denn je.
Sich einfach mal eine Minute Zeit zu nehmen – was nicht viel ist –, um an andere zu denken:
Das ist ein riesiges Signal, vor allem, weil alle CSD-Vereine dies fest in ihr Programm aufgenommen haben. 🕊️✨
Das zeigt mir auch, wie sehr ich mich in den letzten Jahren weiterentwickelt habe.
Ich war nicht immer der Empathic Activist, der ich heute bin –
ich arbeite jeden Tag aufs Neue daran, ein besserer Mensch zu werden und mit gutem Beispiel voranzugehen. 💖🌱
Nach der S-Bahn-Fahrt nach Hause hieß es dann noch einmal:
Fünfmal die Treppen hoch und runter laufen, um die gesamte Technik sicher in meine Wohnung zu bringen! 🏋️♂️📦
Als wohlverdiente Belohnung bestellte ich mir Tortellini und eine Pizza Margherita, schaute noch eine Serie und ging glücklich ins Bett. 🍕📺😴
Nun sitze ich hier am Sonntag nach dem Frühstück am Laptop,
schreibe diesen Bericht über den CSD Neustrelitz
und trage eine riesige Vorfreude in mir:
Auf meinen vorerst letzten geplanten CSD in Bremen nächste Woche! 🚆🎉🌈

Liebe Grüße Euer Empathic Leon

Empathic Activist.
Ich schreibe Bücher aus dem Herzen und singe meine eigenen Texte – nicht perfekt, sondern ehrlich.
Musik & Worte sind mein Weg, Empathie in die Welt zu bringen.
