Hamburg Pride 2026: Einfach nur Mensch. Einfach nur da! 🏳️‍🌈✨

Hamburg Pride 2026: Einfach nur Mensch. Einfach nur da! 🏳️‍🌈✨

Was für ein Wochenende!
Der CSD in Hamburg 2026 war ein absolutes emotionales Kraftpaket. 💙
Wenn ich jetzt, am Sonntag, diesen Bericht schreibe, schwingt die Energie von gestern noch in jeder Faser meines Körpers nach.
Es war eine Demo voller Herz, lauter Beats und echter Begegnungen. Aber fangen wir von vorne an…


Der Weg nach Norden: Wenn der Plan den Turbo einlegen muss 🚆💨

Leon im Ersatz Zug RJ nach Hamburg

Leon im Ersatz Zug RJ nach Hamburg

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche in meinem Alltag als IT-Systemelektroniker, einer leckeren Aldi-Lasagne
und einem kurzen Technik-Check ging es für mich am Freitagabend eigentlich früh ins Bett.
Doch die Aufregung ließ mich kaum schlafen: Gegen 23 Uhr wach, stundenlang die Orga durchgegangen, um 2:30 Uhr dann endgültig aufgestanden.
Nach einem kräftigen Frühstück (zwei Brötchen mit Wurst, Ei und Boulette) und einer entspannenden Badewanne musste alles ganz schnell gehen. 🛁

Pünktlich um 4 Uhr stand mein Ziehvater unten, um mich zum Berliner Hauptbahnhof zu fahren.
Diesmal hatte ich statt nur zwei gleich vier PA-Lautsprecher im Gepäck, um mit unserer Fußgruppe auf dem CSD richtig Gehör zu finden!
Dank der zugewiesenen Startnummer 62 lief die Aufstellung im Vergleich zu riesigen Städten wie Berlin oder Köln wunderbar organisiert und durchdacht ab. 🗺️

Leon im Ersatz Zug RJ nach Hamburg

Leon im Ersatz Zug RJ nach Hamburg

Doch am Berliner HBF kam direkt die erste Hürde: Mein ICE fiel aus!
Der nächste Zug ab Gesundbrunnen wäre viel zu stressig geworden. Zum Glück traf um 5:17 Uhr der RJ der České dráher / ÖBB ein –
und dank netter DB-Zugbegleiter durfte ich mit meinem Ticket direkt einsteigen.
An Board gab es ein entspanntes frühstück nochmal zur stärkung nach dem anfänglichen Stress,
Brot mit Spiegelei, Eierkuchen und zwei leckeren Latte Macciato
Um 8:14 Uhr landete ich in Hamburg-Harburg.


Ankommen im Pride-Trubel & das Treffen mit starken Menschen 🚊🤝

Am Bahnhof herrschte riesiges Chaos – überfüllte Aufzüge, Rolltreppen die nur nach oben fuhren.
Doch mit ein bisschen Blick fürs Detail fand ich die Rampe runter zur S-Bahn. Dort traf ich auf Miriam von Bündnis 90/Die Grünen,
die ganz ohne politisches Branding, sondern einfach als Mensch für eine vielseitige Gesellschaft unterwegs in Regenbogenfarben war.
Genau das richtige Zeichen! 💚

Die Gruppe mit der Startnummer 64Schwule Väter & Ehemänner hinter uns

Die Gruppe mit der Startnummer 64 Schwule Väter & Ehemänner hinter uns

Mit der U-Bahn ging es weiter zur Lübecker Straße.
Da es dort nicht ganz stufenlos war, half mir eine liebe Passantin spontan, mein schweres Empathic Mobil in den Wagons zu hieven.
An der Aufstellungszone angekommen, fand ich dank der tollen Karte der Hamburg Pride Organisatoren sofort meine Position.
Beim Aufbau traf ich auf den Fotografen Werner, der heute zum ersten Mal als privater Teilnehmer dabei war.
Wir quatschten nett, während andere uns CSD-Armbänder und Fächer schenkten –
ein paar davon nahm ich direkt noch für Stefan mit, der später zu uns stoßen sollte. 📸✨


Wenn Musik und Haltung eins werden 🎶

Leon & Stefan kurz vor Demo Start

Leon & Stefan kurz vor Demo Start

Nachdem der Wagen startklar war und ich in meinem CSD-Outfit als Empathic Aktivist steckte, gab es so viele tolle Gespräche.
Sogar ein YouTuber (der mich schon in Berlin gesehen hatte) und das Team vom Sender ‚WELT‘ für einen Live-Bericht interviewten mich!
Kurz darauf traf auch Stefan endlich ein – und für ihn war es als gebürtiger Hamburger natürlich ein echtes Heimspiel.
Er war sofort in seinem Element, sprach mit vielen Menschen am Rand und machte Mega-Stimmung! 🔥

Stefan interviet den Fotografen Wernernach seinem ersten CSD Besuch

Stefan interviet den Fotografen Werner nach seinem ersten CSD Besuch

Als sich der Zug in Bewegung setzte, wechselten wir uns perfekt ab:

  • Mal zog ich das schwere Empathic Mobil, während Stefan Interviews führte und
    voller Leidenschaft in seinem Element war und hat gestrahlt das mit zu erleben war wunderschön,
    wahrscheinlich war Er voller Euphorie, weil es der CSD seiner alten Heimat Stadt war

  • Mal übernahm Stefan den Wagen, damit ich meine Songs
    wie meine CSD-Hymne Regenbogen Herz 2026 und Kein Name Nötig performen und direkt an den Demo-Teilnehmern vorbeilaufen konnte. 🎤

Zwischendurch gab es kleine Herausforderungen:
Wegen des überlasteten Internets mussten wir blitzschnell ein offenes WLAN finden, um den Wunschsong „Believe“ der Sängerin Cher für die Fußgruppe 63 abzuspielen.
Aber wir haben das Beste daraus gemacht und es als Chance genutzt, den CSD und unsere Botschaften laut nach außen zu tragen!
Zum großen Abschluss lief mein Song „Laut und lebendig“, bevor Stefan die Menge noch einmal aufheizte
damit ich anschließend mit meinem emotionalen Track „Ich sing wie ich bin“ performen konnte. 🎶💙
Kurz vor dem Zugang zum Stadtfest führte Stefan nochmal einige Interviews die wir für meinen Blog filmten und ich füllte die lücken zwischen den Interviews mit einigen meiner emotionaleren Songs, was uns die möglichkeit brachte das wir die menschen die stehen blieben
und kurz zu sahen fragen konnten ob sie bereit sind das Stefan sie kurz interviewen kann.


Ausklang und Vorfreude auf das, was kommt ✨

Leon zum Abschluss vor der Europa-Passagen

Leon zum Abschluss vor der Europa-Passagen

Nach dem offiziellen Teil holte Stefan uns bei den Europa-Passagen etwas zu stärken, während wir den Tag Revue passieren ließen.
Auf seinem Profil #lächeldochmal machten wir noch einen gemeinsamen Livestream, um die Menschen einzuladen,
nächstes Jahr Teil der Empathic Community zu werden.
Es soll kein Soloprojekt sein – es ist genug Platz für alle da! 🌍

Leon & Stefan vor den Europa Passagenstopßen auf die Erfolgreiche friedliche Demostration an

Leon & Stefan vor den Europa Passagen stopßen auf die Erfolgreiche friedliche Demostration an

Der Abbau am Bahnhof forderte dann noch mal Kraft:
Bei der Ankunft in Berlin brachen sogar die Räder meiner Sackkarre ab, sodass ich alles mühsam in den Bollerwagen umladen musste.
Aber was macht man nicht alles, wenn man seine Botschaft nicht länger verschweigen will?
Um 0:09 Uhr war ich dank meines Ziehpapas Björn wieder zu Hause. 🧳🏠
nun noch 3 mal die Treppen hoch laufen um alles wieder in die Wohnung zu tragen

Jetzt, am Sonntag, sitze ich an diesem Bericht, blicke mit so viel Dankbarkeit auf Hamburg zurück
und freue mich riesig auf das nächste Wochenende:

Denn Stefan hat mir mitgeteilt, dass er auch nach Braunschweig mitkommen wird!

Jetzt erst recht. Lauter, bunter, gemeinsam. 🏳️‍🌈💪

Euer Leon / Empathic Leon

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