CSD Berlin 2026: Ein emotionaler Bericht von Hoffnung, Zusammenhalt & Mut
🏳️🌈 Mein emotionaler CSD Berlin 2026:
Von chaotischer Vielfalt, Ängsten und dem Mut, jetzt erst recht laut zu sein! 💖🎤
📅 Freitag: Ankommen, Grillen & Vorbereitung 🌭✨
Der Freitag begann als ein wieder einmal sehr anstrengender Arbeitstag in der IT, da wir extrem unterbesetzt waren 💻️⚡.
Nach Feierabend fuhr ich noch schnell am Supermarkt vorbei, um einzukaufen 🛒, denn es war endlich so weit:
Das große CSD-Wochenende in Berlin stand direkt vor der Tür! 🎉✨
Stefan aus Bremen kam am Freitag an 🚆.
Stefan ist derjenige, der mich letztes Jahr zu meinem allerersten CSD als Empathic Aktivist Empathic Leon gebracht und mich ermutigt hat zu singen 🎤❤️.
Er hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, meine Botschaften selbst in die Welt zu tragen und zu beweisen, dass ich mit ganzem Herzen hinter meinen Worten stehe 📢💖.
Damit ich den Grillabend in Ruhe vorbereiten konnte, hat mein Ziehvater Björn Stefan vom Bahnhof abgeholt 🚗💨.
Gegen 20 Uhr kamen die beiden bei mir an. Wir grillten zusammen in gemütlicher Runde 🥗🔥,
führten viele offene Gespräche und besprachen auch eine kurze Planung für den morgigen CSD Berlin 🗺️.
Als sich Björn und Benjamin schließlich verabschiedeten, ging es für uns auch direkt ins Bett 🛌💤, um genug Schlaf für den anstehenden Tag zu tanken.
⏰ Samstagmorgen: Startschuss fürs Empathic Mobil 🚜🌈
Um 6 Uhr morgens klingelte mein Wecker ⏰.
Ich wollte genug Zeit haben für ein schönes Entspannungsbad 🛁✨,
ein gemeinsames Frühstück ☕
und das Vorbereiten von belegten Brötchen für den langen Tag 🍞🧀.

Gegen 9 Uhr ging es dann los – dieses Mal direkt im bunten CSD-Outfit! 🦄✨
Da der CSD Berlin in meiner eigenen Heimatstadt stattfand, blieb uns eine lange Anreise mit dem ICE erspart 🚆.
Um 10 Uhr kamen wir an der Leipziger Straße an 📍.
Viele Trucks bauten dort schon auf 🚛🔊.
Es war – wie so oft bei den großen CSDs – sehr chaotisch 🌀.
Auch die Volunteers mit den CSD-Schildern für die Teilnehmenden trafen erst eine halbe Stunde später ein ⏳.
Bei meinem Empathic Mobil gab es ebenfalls einige Schwierigkeiten, alles für die Demonstration sicher und fest zu montieren 🛠️📦.
Aber mit der tatkräftigen Hilfe meines treuen Unterstützers Stefan gelang es uns noch rechtzeitig, uns als Fußgruppe F29 direkt hinter dem Wagen 29 einzureihen! 🚶♂️🚶♀️🏳️🌈
💖 Gemeinsam stark als Fußgruppe F29 🤝✨

Peter Unterstützer der Empathic Community
Kurze Zeit später trafen zwei weitere wundervolle Unterstützer ein: Peter, der mich beim 1. CSD in Waren an der Müritz gesehen hatte 🌲,
und Alfred, den ich bereits zu Beginn des CSD Cottbus sowie in Leipzig getroffen hatte 🏙️.
Beide entschieden sich spontan, gemeinsam mit uns zu viert zu laufen 🐾❤️!

Alfred Unterstützer der Empathic Community

Leon beim Start des CSD Leipziger Straße
Kurzzeitig erhielten wir sogar Unterstützung von einer jungen Dame vom Truck 29 🚛✨.
Bevor es richtig losging, wollte sie lieber unten bei uns auf der Straße laufen, um sich direkt mit den Menschen auszutauschen 💬.
Wir führten viele interessante, offene Gespräche mit ihr und sie zog sogar ein kurzes Stück unser Empathic Mobil – ein riesiges Dankeschön dafür! 🚜🙏💖
Diese Atmosphäre war einfach wunderschön und voller Vielfalt 🌈.
Für einen kurzen Moment konnte man sogar die sich gegenseitig übertönenden,
lauten Trucks ausblenden, die uns sonst aus allen Richtungen doppelt beschallten 🎶💥.
Ein Stück weiter vor uns reihte sich zudem eine nicht angemeldete Fußgruppe mit ihrem mobilen Lautsprechersystem ein 🔊. Das war richtig schön zu sehen: Es braucht eben nicht viel – nur eine kleine Musikbox und Musik, um Menschen tief im Herzen zu verbinden! 🎵🤝✨
🎤 Performances, Brötchen & die Siegessäule 🏛️🎶

Stefan macht Seifenblasen
Kurz vor dem Potsdamer Platz trafen wir auf zwei Bekannte, die Stefan und ich von TikTok kannten und die uns ein Stück des Weges begleiteten 📱✨.

Leon performt seinen Song Regenbogen Herz auf der Leipziger Straße
Hier ergab sich nun auch ein kleiner akustischer Freiraum für mich, um meine Songs live zu performen! 🎤🎶 Die Lkws hinter und vor uns hatten etwas größeren Abstand gewonnen und mehr Menschen liefen dazwischen. Es passte perfekt, als wir genau am Kamerakran des rbb vorbeikamen 🎥 Rundfunk Berlin-Brandenburg!
In der Potsdamer Straße liefen wir wieder entspannt mit, wechselten uns als gutes Team beim Ziehen des Wagens ab 💪🚜 und stärkten uns mit den belegten Brötchen, die ich am Morgen vorbereitet hatte 🥖😋.
Kurz vor dem Nollendorfplatz gab es erneut akustischen Raum für ein paar meiner CSD-Tracks 🎧 und einige kraftvolle Redebeiträge von Stefan 📢. An der Urania interviewte mich Stefan kurz zu meinen Beweggründen 🎙️, bevor es in den Endspurt auf dem Weg zur Siegessäule ging 🏛️✨. Dort performte ich noch einmal mit voller Kraft „Regenbogen Herz“ 🌈❤️ und meinen Song „Kein Name nötig“ 🎤🔥!

Leon auf dem Weg zur Siegessäule
Ab der Siegessäule lief schließlich mein Song „Laut und lebendig“ 🔊✨.
In dessen Text kommt die Zeile vor: „Der CSD ist vorbei …“ –
extrem passend zum Abschluss, den ich dort performte 🎶.
🌳 Pausen im Tiergarten & Rückweg nach Hause 🛞🏡
Danach löste ich meine Unterstützer beim Ziehen ab
und steuerte das Empathic Mobil selbst über die Fanmeile bis zu einem schattigen Plätzchen im Tiergarten 🌳☀️.
Dort ruhten wir uns aus, aßen die letzten Brötchen 🍞
und Stefan konnte einige Interviews führen 🎙️.

Kurze Pause auf der Fanmeile
Anschließend gab es noch eine kleine Intim-Performance meiner emotionaleren Songs 🎸,
die ich während der Demo bewusst nicht gespielt hatte, um dort Platz für die reinen CSD-Tracks und CSD-Botschaften zu lassen 📣.
Schließlich verabschiedeten wir uns von den beiden Unterstützern, die ihren Zug pünktlich erreichen mussten 🚆👋.
Wir machten noch ein kurzes Abschieds-Gruppenfoto für meinen Blogbeitrag 📸.
Stefan und ich machten uns danach ebenfalls auf den Weg,
um das Empathic Mobil erst einmal zu mir nach Hause zu bringen, um später am Abend zur Abendkundgebung zurückzugehen 🏠🚶♂️.
Beim Ziehen des Wagens auf dem Weg zum Bahnhof im Tiergarten performte ich noch laut meine emotionalen Songs „Ich sing wie ich bin„ und „Herz auf Beat laut„, um mich richtig frei zu singen! 🎤🕊️❤️

Empathic Leon & Empathic Community CSD Berlin 2026
In der Straßenbahn konnte sich Stefan kurz hinsetzen und ausruhen 🚋.
Ich nutzte den engsten Raum, um das Empathic Mobil umzubauen 🛠️:
Ich schnallte alles wieder auf die Sackkarre fest,
damit wir bei der Ankunft an unserer Station alle Sachen schneller hoch in meine Wohnung tragen konnten 📦🏃♂️.
🚨 Die Evakuierung der Fanmeile & die Schocknachricht 🛑⚠️
Zuhause machten wir uns schnell fertig und fuhren gleich wieder los.
In der Bahn stießen wir kurz auf diese so gelungene Demo an 🥂✨.
Doch plötzlich hörten wir die Durchsage, dass die Bahnhöfe Brandenburger Tor und Bundestag nicht angefahren werden 🚫🚆.
Das war extrem komisch, da diese Bahnhöfe normalerweise beim CSD immer geöffnet sind 🧐.
Nichtsahnend stiegen wir also an der Station Unter den Linden aus.
Als wir vorliefen, um zwischen Brandenburger Tor und Holocaust-Mahnmal entlangzugehen, stellten wir verwundert fest,
dass uns riesige Menschenmassen entgegengamen 😮💨 – obwohl die Veranstaltung eigentlich noch gar nicht zu Ende war!
Die Informationslage war zu diesem Zeitpunkt noch sehr gering 📲.
Um eine Panik zu vermeiden, gab der CSD e.V. zunächst nur eine „schwierige Lage“ bekannt und bat alle, die Fanmeile geordnet zu evakuieren 🚨.
Das hat erstaunlich gut geklappt: Alle Menschen sind geordnet, zügig und ohne Panik vom Gelände gelaufen 🚶♀️🚶♂️.
Erst nach und nach kamen immer mehr Informationen durch – einige echte Fakten, aber leider auch viele Falschmeldungen 🔄.
💔 Sorge, Zusammenhalt & die Angst vor der Masse 🤝🛡️
Wir beschlossen, uns ebenfalls auf den Nachhauseweg zu machen.
Aufgrund meiner Vergangenheit bekomme ich in solchen unübersichtlichen Menschenmassen schnell Angst und Panik 😰,
besonders wenn alle gleichzeitig in die Bahnhöfe drängen.
Wir wollten kurz warten, bis sich die Lage etwas beruhigt hatte 🛑.
Immerhin hätte der Täter ja genauso gut versuchen können, unerkannt unter den Menschenmassen zu verschwinden –
was extrem gefährlich gewesen wäre, während am Geländerand inzwischen massenhaft Polizei im Einsatz war 👮♂️🚨.
Inzwischen machten sich viele Freunde und Bekannte Sorgen um uns und schrieben uns an, ob alles gut sei 📱❤️.
Selbst mein Ziehvater, der gerade in Polen in einem Club war, meldete sich –
auch dort war die Anteilnahme riesig 🇵🇱.
In Polen kämpft man ja ebenfalls noch stark für die Akzeptanz, die wir in Berlin bereits erreicht haben 🌈💪.
Es war berührend zu sehen, wie schnell all die anderen CSD-Vereine – ob Köln, München, Waren (Müritz), Leipzig und viele weitere –
ihre Anteilnahme auf Instagram zeigten 📸❤️.
Das hat einmal mehr bewiesen, wie unglaublich stark der Zusammenhalt unserer Community in dunklen Momenten ist! 🏳️🌈🤝
Zuhause fielen Stefan und ich nach diesem langen, emotionalen und ereignisreichen Tag erschöpft in unsere Betten 🛌💤.
🕯️ Der Sonntag: Stille, Gedenken & neue Kraft am Brandenburger Tor ☀️🕊️
Der nächste Tag begann wieder mit einem gemütlichen Frühstück ☕.
Ich hatte das Gefühl, als wäre alles von gestern nur ein schlechter Traum gewesen 💭.
Wir redeten viel darüber, aber es schien im ersten Moment wieder weit weg zu sein 🌌.

Gegen Mittag brachte ich Stefan zum Bahnhof zu seinem Zug 🚆👋.
Danach entschied ich mich spontan, noch einmal rüber zur Fanmeile zu laufen.
Für gewöhnlich wird in der Nacht nach dem CSD alles sehr schnell abgebaut 🏗️.
Aufgrund der schlagartigen Evakuierung fand der Abbau jedoch erst jetzt statt.

Statt fröhlicher Demoteilnehmer sah man heute ein Großaufgebot an Polizeiwagen 🚓. Ich sah, wie mehrere Einsatzkräfte gerade in den Tiergarten liefen – ich vermute, es ging um die Suchaktion nach der Tatwaffe, mit der der Täter nach der Fahrt noch Menschen verletzt hatte 🔍🌲.

Ich lief weiter Richtung Brandenburger Tor 🏛️.
Es war ein ganz komisches Gefühl: Wo gestern noch tausende Menschen die Vielfalt feierten 🎉,
war es heute so leer und kalt geworden ❄️.
Selbst die Sonne war nicht mehr da wie am Samstag ☁️.

Vorne am Brandenburger Tor erfuhr ich von Passanten,
dass eine Gedenkveranstaltung auf dem Pariser Platz stattfand 🕊️🕯️.
Ich beschloss, dazuzugehen.
Ich empfand es in diesem Moment als unheimlich wichtig, dabei zu sein ❤️.
Früher habe ich sowas nie gefühlt, aber mir wurde klar:
Es hätte gestern auch mich treffen können. Das machte mich sehr nachdenklich 🤔💔.
🎤 Die Rede von Luna Möbius & mein Entschluss für Hamburg! 🔥🏳️🌈
Ich lauschte den Reden und streamte sie live auf TikTok 📱⚡ –
nicht, um selbst meine eigene Meinung zu sagen, sondern um das Zeichen der Solidarität in die Welt zu verbreiten 📡.
Das Reden wollte ich an diesem Ort lieber Luna Möbius überlassen 🎙️.

Leon bei der Gedank Veranstaltung
Während der Reden verspürte ich tiefe Trauer für die Menschen, die ihr Leben lassen mussten oder schwer verletzt wurden 💔 –
Menschen, die einfach nur friedlich demonstrieren und sie selbst sein wollten 🌈.
Dann kam in mir plötzlich die Erinnerung an den CSD Cottbus hoch, wo ich selbst von Rechten angefeindet worden war 😖.
Mir wurde auf einmal schmerzhaft bewusst, wie gefährlich es als Empathic Aktivist für mich auf CSDs eigentlich ist ⚠️.
Das vergessen wir bei den großen CSDs oft, aber die schrecklichen Ereignisse zeigen: Selbst der CSD Berlin war nicht sicher.
Für einen kurzen Moment überlegte ich, nächsten Samstag vielleicht doch nicht nach Hamburg zu fahren 🙈.
Doch dann sprach Luna Möbius zum Abschluss erneut zu uns 🎤✨.
Sie machte mir und vielen anderen neuen Mut! 🔥
Sie erinnerte uns daran, dass wir jetzt erst recht kämpfen müssen 💪🏳️🌈!
Diese Community hat solche schweren Rückschläge in ihrer Geschichte schon so oft erlebt und hat dennoch immer weitergekämpft 🛡️✨.
Danke, Luna Möbius, dass du mir und so vielen anderen in dieser dunkelsten Stunde neuen Mut geschenkt hast! 🙏💖✨
Mein Entschluss steht nun bombenfest 💎:
Ich bin nächste Woche als Empathic Leon als Empathic Aktivist mit meinen Botschaften und meinem Motto „Einfach nur Mensch. Einfach nur da.“ in Hamburg am Start! 🎤🚀⚓
Und nicht nur das: Auch die Überlegung, außerhalb der bisher geplanten CSDs noch zu weiteren CSDs zu fahren, ist jetzt fester Teil meiner Mission geworden! 🔥🌈✨
Wenn auch du nach den jüngsten Ereignissen Jetzt erst Recht! ein zeichen für eine Vielfältige Gesellschaft setzen willst würde ich mich freuen wenn du mich ein Stück des Weges begleitest!
Empatische Grüße

Empathic Leon

Empathic Activist.
Ich schreibe Bücher aus dem Herzen und singe meine eigenen Texte – nicht perfekt, sondern ehrlich.
Musik & Worte sind mein Weg, Empathie in die Welt zu bringen.
