Abenteuer-Trip nach Neubrandenburg: Wenn Musik verbindet und der Weg das Ziel ist 🚂✨
🚂 Abenteuer-Trip nach Neubrandenburg: Wenn Musik verbindet und der Weg das Ziel ist 🌍✨

Leon & Luca mit Bi Flag
Nach den aufregenden CSDs und einer wohlverdienten Pause im September habe ich beschlossen:
Ich möchte die wunderbaren Menschen, die ich bei den Paraden kennenlernen durfte, noch
einmal ganz persönlich und privat besuchen, um sie noch besser kennenzulernen! 🥰🤝
Gesagt, getan!
Dieses Wochenende – genauer gesagt am Samstag, den 03.10. – ging es für mich nach Neubrandenburg.
Dort stand
ein Treffen mit Luca an, den ich zuvor zusammen mit seinem Kumpel Andreas beim CSD in Neustrelitz ins Herz geschlossen hatte. 🏙️💙
🚍 Die Hinfahrt: Ein kleiner Abenteuer-Trip voller Überraschungen

Bahnhof Fürstenberg
Schon bei der Planung am Dienstag in derselben Woche die Ernüchterung:
Oh nein, am Samstag ist Schienenersatzverkehr! 🙈
Aber hey, was macht man nicht alles, um aus dem tristen Studiozimmer rauszukommen,
den Alltag hinter sich zu lassen und echten Menschen zu begegnen? 🛤️
Also wurde das Ganze kurzerhand als kleiner Abenteuer-Trip verbucht.
Das Positive daran: Durch den Umstieg in Fürstenberg sah ich direkt noch ein Stück von der Stadt, während der SEV-Bus durchfuhr. 🌳
Die Nacht davor & die S-Bahn-Rettung: Freitagabend hatte ich noch einen Spezialauftrag auf der Arbeit:
Eine neue Kamera musste in unser Überwachungssystem eingerichtet werden! 🎥💻
Nach kleinen logistischen Hürden fanden wir als Team eine geniale Lösung –
die sich später sogar als Schlüssel für ganz andere Herausforderungen herausstellen sollte. 💪
Feierabend, kurz zu Aldi einkaufen, ab nach Hause, Tasche für Samstag packen und den Magen mit leckeren Wraps stärken. 🌯
Noch schnell ein bisschen am Server geschraubt, ein kurzes Telefonat mit Luca zur letzten Feinplanung geführt und ab ins Bett.
Um 3:30 Uhr sollte die Reise schließlich losgehen! ⏰😴

Leon im Zug
Aber wer kennt das nicht? Um 1:00 Uhr lag ich hellwach im Bett. Die Gedanken kreisten, neue Ideen für meine Projekte schossen mir durch den Kopf.
Also raus aus den Federn, die Zeit sinnvoll genutzt: Haferflocken gegessen, einen warmen Tee getrunken und ein entspannendes Bad genommen. 🛁🥣
Ausnahmsweise ging es dann schon um 3:00 Uhr los – eine halbe Stunde früher als geplant, was mein absolutes Glück war!
Denn die reguläre S-Bahn um 3:30 Uhr fiel natürlich aus. 🚇✨
Mit der S-Bahn fuhr ich also nach Oranienburg und von dort aus weiter mit dem Schienenersatzverkehr-Bus nach Fürstenberg.
Soweit lief alles wie am Schnürchen.
Es war faszinierend und irgendwie auch aufregend, all die jungen Leute zu beobachten, die nach ihren Partys auf dem Heimweg waren. 🎉👀

Leon am Bahnhof Neustrelitz
Radikale Akzeptanz in Aktion: In Fürstenberg gab es dann den nächsten Schluckauf:
Technische Probleme! Der Zug konnte nicht abfahren.
Also hieß es wieder: Zurück zur Haltestelle und rein in den nächsten SEV-Bus nach Neustrelitz. 🚌💨
Jeder andere hätte sich wahrscheinlich mega über die Deutsche Bahn aufgeregt.
Aber wisst ihr was?
In meiner Reha habe ich die radikale Akzeptanz kennengelernt – Dinge anzunehmen, wie sie sind, weil man sie ohnehin nicht ändern kann. 🙏
Ich lächelte einfach, freute mich über den Zwischenstopp in Neustrelitz und hielt den Moment mit einem Bild fest.
Schließlich hatte ich genau hier damals Luca und Andreas kennengelernt! 📸❤️

Aussicht aus dem SEV
Von dort aus ging es direkt mit dem Zug weiter nach Neubrandenburg, wo Luca mich schon am Bahnhof erwartete. 🚉🤝
🗺️ Stadtgeschichten und ein sicherer Anker

Leon & Luca in Neubrandenburg
Gemeinsam schlenderten wir durch die Straßen zu ihm nach Hause.
Luca erzählte mir so viele persönliche Geschichten zu den verschiedenen Ecken – das ist tausendmal schöner als jede anonyme Stadtführung!
Das erinnerte mich sofort an die tolle Stadtführung im Mai, die uns Stefan damals im Mai durch Bremen gegeben hatte. 🏙️✨

Stdatdkern Neubrandenburg
Bei Luca angekommen, stellte ich erst einmal meine größere Musikbox ab. 🎶
„Warum schleppt der Leon denn eine Musikbox mit, wenn er Leute treffen will?“ –
das fragt sich jetzt vielleicht der ein oder andere.
Ganz einfach: Musik ist mein sicherer Anker, der mich davor bewahrt, in schädliche Verhaltensweisen zu verfallen.
Wenn es mir mal zu viel wird oder ich mich unwohl fühle, ziehe ich mich in eine ruhige Ecke zurück und mache für mich ein paar Videos.
Zwar hatten wir im Vorfeld besprochen, etwas mit Musik zu machen
(weshalb meine Wahl auf diese handliche Box fiel und nicht auf die riesige PA-Anlage von den CSDs), aber sie gab mir einfach ein gutes Gefühl der Sicherheit. 🛡️🎵
🥞 Frühstück, Stadtmauer & ein Wiedersehen auf dem Rummel

Leon & Luca auf der Aussictplattform
Nachdem die Tasche verstaut war, zog es uns los zu einem kleinen, von mir ausgegebenen Frühstück bei „Junge Die Bäckerei“. 🥐☕
Der Laden war am Feiertag gut besucht, aber es war unglaublich gemütlich dort zu sitzen und den Tag zu starten.

Entlang der Stadt Mauer
Gestärkt ging es weiter zum Marktplatz. Dort gab es eine kostenlose Aussichtsplattform, von der aus man die ganze Stadt überblicken konnte – absolut genial, dass solche schönen Orte noch frei zugänglich sind und nicht komplett kommerzialisiert werden! 🌆👀

Danach schlenderten wir an der wunderschön erhaltenen Stadtmauer entlang. Ein echtes Highlight war für mich der amüsante Kontrast: Direkt neben der historischen Mauer stand ein ultra-moderner Neubau! 🧱🏗️
Unser Weg führte uns weiter zum Rummel am Tollensensee.
Und wer stand plötzlich vor uns?
Michael, den ich ebenfalls noch vom CSD in Neustrelitz kannte!
Was für ein cooler Zufall und was für eine Freude, ihn wiederzutreffen. 🎉🎡
Zur Feier des Tages drehten wir direkt eine Runde Autoscooter – das hatte ich ja schon eine Ewigkeit nicht mehr gemacht! 🚗💨
(Nur dass man früher für 4 € gefühlt das halbe Fahrgeschäft mieten konnte
und nicht nur eine einzige Fahrt, aber die Nostalgie war da! :D)
🎤 4. Musik als Heilung: Wenn schüchterne Stimmen fliegen lernen

Leon & Luca am Tollensesee
Nach so viel Action holten wir uns ein kleines Eis aus dem Café nebenan und setzten uns direkt ans Wasser. 🍦🌊
Hier vertieften wir uns in viele persönliche Gespräche und machten tolle Erinnerungsfotos.
Irgendwann kamen wir auf unser gemeinsames Interesse an Musik zu sprechen.
Luca war anfangs noch etwas schüchtern und traute sich nicht, einfach so zu singen.
Da erzählte ich ihm meine eigene Geschichte:
Dass ich selbst eigentlich gar keine perfekte Gesangsstimme habe.
Aber in der Musiktherapie lernt man, dass das völlig egal ist!
Musik braucht keine Perfektion – sie ist ein Ventil, um sich mitzuteilen und auszudrücken, wenn Worte allein nicht reichen. 💭🎶
Ich erklärte ihm, wie beim Singen das „Kuschelhormon“ Oxytocin im Gehirn freigesetzt wird, das für Wohlbefinden sorgt.
Zuerst fühlt es sich vielleicht ungewohnt oder unangenehm an, aber je länger man singt, desto befreiender wird es! 🧠✨ Um ihm die Scheu zu nehmen, fing ich an, einige meiner eigenen Songs zu performen.
Und dann passierte das Wunder: Luca fing plötzlich an, über YouTube-Karaoke mitzusingen.
Ich war absolut sprachlos und begeistert!
Er hatte eine wunderschön warme Stimme, kam immer mehr aus sich heraus und wollte am Ende das Mikrofon gar nicht mehr aus der Hand legen. 🎤🔥
Das war echte Teamarbeit im reinsten Sinne!
Ich filmte ihn dabei, wie er strahlte.
Zu sehen, wie ich jemand anderem – der sich anfangs nicht traute – zeigen konnte, dass Musik pure Heilung sein kann, hat mein Herz tief berührt.
Ich bin kein Profi-Sänger, nur ein Junge von der Straße, der seine Texte schreibt, um zu heilen.
Und zu sehen, dass diese Musik nun auch anderen hilft, war einfach unbeschreiblich schön. 🥹💙
🌳 5. Im Park, ein kleiner Test und die Kraft des Safe Spaces
Zum späten Nachmittag liefen wir zurück zu Lucas Wohnung, um meine Jacke zu holen.
Der Tag neigte sich dem Ende zu und wir wollten uns noch für ein paar letzte Lieder auf eine Bank in den Park setzen. 🌳🎶
Es war so friedlich. Viele Passanten schenkten uns ein warmes Lächeln – nicht weil wir Popstars sind, sondern weil wir dort friedlich saßen, musizierten und niemandem etwas Böses wollen. Einfach ein kleiner, sicherer Safe Space im Grünen, weit weg von jedem Wohngebiet, in dem wir jemanden stören könnten. 🌸
Leider gibt es immer Menschen, die das trotzdem icht ertragen können. Plötzlich kam ein verbitterter Mann zurückgelaufen, packte mich am Hals und zeigte Aggression. 🛑
Aus meiner alten Zeit im Sicherheitsdienst wusste ich sofort: Deeskalation ist alles. Kein Öl ins Feuer gießen, den Mann einfach weiterziehen lassen.
Luca verängstigte das Ganze erst einmal: „Warum lässt der uns hier nicht einfach in Ruhe Musik machen?“ Ich beruhigte ihn und sagte: „Luca, der Mann tut mir eigentlich nur leid. Er ist so voller Frust und Verbitterung, dass er sein eigenes Unglück an anderen auslässt.“ Wir erinnerten uns an die 20 Menschen zuvor, die uns angelächelt hatten. Das zählte! Doch weil Luca danach etwas unruhig war, zogen wir in einen noch ruhigeren, abgelegeneren Bereich des Parks. Dort sangen wir beide noch einmal befreiend unsere Songs, um die negative Energie komplett abzuschütteln. 🌟🎶
🌙 6. Die Heimreise und ein spätes Kuscheln mit Bär Ted
Nach der ganzen Aufregung meldete sich der Hunger: Ab zum Dönerladen!
Luca holte sich eine leckere Dönerbox, während ich direkt meine Rückverbindung checkte. 🥙📱

Und zack, die nächste kleine Planänderung: Ich musste wegen der Zugverbindungen schon um 19:30 Uhr los statt erst um 20:00 Uhr!
Nach dem Essen ging es zum Bahnhof. Der Abschied war herzlich, und ich stieg in meinen Zug. 🚆👋
Da der Zug auf Anschlusszüge warten musste, bangte ich kurz um meinen SEV-Bus – aber das Universum (und die Bahnplanung) meinten es gut: Der Bus in Neustrelitz wartete extra auf unseren Zug und fuhr uns direkt nach Oranienburg! Von dort aus ging es reibungslos mit der S-Bahn zurück in meine geliebte Heimat Berlin. 🌃✨

Leon & Ted
Wieder daheim angekommen, machte ich mir noch schnell ein paar spätes Wraps, fiel todmüde, aber überglücklich ins Bett und kuschelte zum Einschlafen erst einmal ausgiebig mit meinem treuen Wegbegleiter Bär Ted. 🧸🌯😴
Was für ein unvergessliches Wochenende voller echtem Leben, Musik, mutigen Schritten und echter menschlicher Verbindung!
Einfach nur Mensch. Einfach nur da. 💙✨


Empathic Activist.
Ich schreibe Bücher aus dem Herzen und singe meine eigenen Texte – nicht perfekt, sondern ehrlich.
Musik & Worte sind mein Weg, Empathie in die Welt zu bringen.
