📝Unterwegs als Empathic Aktivist beim CSD Cottbus 🏳️🌈🎤
📝 Mein Blog-Bericht: Unterwegs als Empathic Aktivist beim CSD Cottbus 🏳️🌈🎤
Hallo ihr Lieben! 🥰
Gestern war es wieder so weit: Ich war als Empathic Leon auf Achse, um ein Zeichen für Vielfalt und gegen Schubladendenken zu setzen! 🚌✨
Hier ist mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht von einem Tag voller Emotionen, Herausforderungen und echter Solidarität. 💖👇
☕ Der Morgen: Voller Energie und Vorfreude geht es los! 🥞🛁
Gestern Morgen, am Samstag den 11.07.2026, bin ich bereits um 6:00 Uhr aufgestanden. ⏰
Frühstücken wie gewohnt: Mein Porridge und ein heißer Kaffee zum Wachwerden. 🥣☕
Anschließend ging es ab in die Badewanne 🛁,
danach habe ich mich fertig gemacht, noch einen Kaffee getrunken und ein bisschen ferngesehen. 📺

Auf dem weg bei der Anreise
Gegen 8:00 Uhr ging es dann endlich los – und das Beste: Das erste Mal mit meiner brandneuen PA-Anlage im Gepäck! 🔊🎶
Die wollte ich auf der Straße unbedingt auf Herz und Nieren testen.
Mit der S-Bahn fuhr ich zum Bahnhof Ostkreuz, wo um 8:40 Uhr der RE 2 nach Cottbus eintrudeln sollte. 🚆💨
Eigentlich wollte ich gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts anreisen. 🤝
Der Verein organisiert tolle gemeinsame Anreisen zu diesen Demonstrationen und klärt vorab alles mit den Polizeibehörden ab,
damit die Teilnehmenden mit Polizeischutz zum Gelände begleitet werden. 🚓👮♂️
An dieser Stelle schon mal ein riesiges Dankeschön an die Gruppe Bündnis gegen Rechts – super Arbeit, die ihr leistet! 👏❤️
🚂 Alleine im Zug nach Cottbus: Wenn die Angst mitsurft 😟💔
Da ich am Bahnhof in Cottbus aber etwas mehr Zeit für den Aufbau meines Empathic Mobil brauchte,
habe ich mich entschlossen, schon früher und alleine loszufahren. ⏳
Da ich mit meinen zusammengepackten Sachen erst mal gar nicht nach CSD aussah, machte ich mir keine großen Gedanken, dass etwas passieren könnte.
Ein Irrtum, wie sich später herausstellen sollte… 🛑

im Zug Unterwegs
Im Zug nach Cottbus bekam ich schließlich psychosomatische Magenschmerzen vor Angst. 😣
Angst davor, bei so kleinen CSDs in Regionen sichtbar zu sein, in denen der rechte Druck im Moment so extrem stark ist. 👀
Besonders nach den feigen Brandanschlägen der vergangenen Woche gegen queere Institutionen in Cottbus. 🔥😢
Aber dennoch: Es ist mir unendlich wichtig, genau hier ein Zeichen zu setzen! ✊
Gerade rechte Gruppierungen sind es schließlich, die mich ständig in die schwule Schublade stecken und mich als „Schwuchtel“ beleidigen –
obwohl ich hetero bin! 🛑
Nur weil ich nach außen femininer wirke, mich manchmal feminin kleide, weil ich mich so einfach wohlfühle.
Unabhängig davon, worauf ich stehe! ✨👗
Aber für diese Personen gibt es nur Männer die toxisch männlich sind und Ihre Gefühle verstecken, alles was da nicht rein passt ist in Ihren Augen Schwul, komisch dabei sagen doch Sie immer das es „Nur Mann und Frau“ gibt irgendwie wiedersprechen die sich da.
🛠️ Ankunft & Aufbau: Mein Empathic Mobil bekommt Gegenwind 🛞🚩

Angekommen am Ziel
Am Bahnhof angekommen, ging es an den Aufbau meines Empathic Mobils. 🛠️
Der Bollerwagen wurde aufgeklappt und die Banner mit meinem diesjährigen Motto
„Einfach Nur Mensch – Einfach nur da“ wurden an den Seiten befestigt. 📜✨
Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass die neuen Boxen scheinbar größer sind als die alten –
sie passten einfach nicht Rücken an Rücken in den Wagen! 😳
Aber dank Spanngurten wurden sie bombenfest fixiert, sodass sie trotzdem super hielten. 💪🔊
Gerade als ich meine Flaggen am Wagen hissen wollte, kam auch schon der erste Gegendemonstrant auf mich zu… 🤬

Empathic Mobil in Cottbus aufgebaut
Er blaffte mich an: „Was machst du hier? Warum hisst du diese Flagge?“ 😡
Ich merkte sofort, dass mit dieser Person kein vernünftiges Gespräch möglich war.
Dabei bin ich eigentlich immer offen dafür, mit Kritikern oder Menschen, die das nicht verstehen, ein offenes und respektvolles Gespräch zu führen. 🗣️
Aber dieser Typ wollte nur Ärger machen. 💥
Daher antwortete ich nur kurz: „Lass mich doch einfach!“ und ging ihm aus dem Weg. 👋
Beim weg gehen meinte er noch zuerst mir hinterherzurufen ich sei ein „Fascho“,
um das im nächsten Satz zu wiederlegen mit der Beleidigung Schwuchtel??
Da sieht man mal das Sie garnicht wissen wofür sie stehen und was die Worte bedeuten die Sie benutzen.
Eigentlich wollte ich am Bahnhofsvorplatz auf das Bündnis gegen Rechts warten, entschied mich wegen dieses Vorfalls aber, schon früher zur Stadthalle vorzulaufen. 🚶♂️💨
Ich wollte einfach schnell zu offenen, toleranten Menschen und unter den Polizeischutz der späteren Veranstaltung flüchten. 🛡️🚓
🎤 Musik als Ventil vor der Stadthalle & ein ekliger Vorfall 🎶💦
Da bis zum offiziellen Veranstaltungsbeginn noch Zeit war, nutzte ich meine Musik als Ventil, um mich von der unschönen Begegnung abzulenken. 🎤✨
Ich habe mich mit meinen anderen, emotionalen Songs über Empathie und Solidarität richtig frei gesungen. 🥰
Meine reinen CSD-Songs hebe ich mir nämlich immer für die Demo auf, da sie sich dort öfter wiederholen. 🔁
Leider kam es kurz darauf erneut zu einem Vorfall:
Eine Person spuckte direkt vor meinem Bollerwagen auf die Straße! 🤮
Zum Glück war es kein körperlicher Angriff, aber unterschätzt bitte niemals,
was so etwas mit der psychischen Verfassung eines Menschen macht. 🧠💔
Erst recht bei einem Borderliner wie mir, der sowieso schon sehr verunsichert und zurückhaltend durch das Leben geht. 🥺🛡️
🎉 Die Demo startet: Gleiche Mottos und unerwartete Hilfe 🤝🏳️🌈

Der Platz vor der Stadthalle in Cottbus füllt sich
Gegen 15:00 Uhr füllte sich der Platz endlich und ich konnte viele tolle Gespräche mit anderen Teilnehmenden führen. 🥰
Es ist immer wieder so schön zu sehen, wie bunt und vielfältig diese Community ist! 🌈✨

Ein Bild mit einem Teilnehmer gemacht, nach einem netten intressanten Gespräch
Besonders cool: Ich sah einen Jungen, der genau wie ich die demisexuelle Flagge trug! 💛🖤
Demisexuell bedeutet, dass man erst eine starke emotionale Bindung braucht, um sich auf etwas Intimes einzulassen. 🫶
Und es gab einige, die Schilder mit der Aufschrift „Ich bin ein Mensch“ oder „Einfach Mensch“ trugen – was ja perfekt zu meinem Motto passt! 😍
Es war wunderschön zu sehen, wie so unterschiedliche Menschen sich ohne Absprache im selben Gedanken wiederfinden. 🫂
Nach den Eröffnungsreden ging es los. 🚀
Ich reihte mich am Ende mit etwas Abstand zu den vorderen beiden Fahrzeugen ein,
damit die Leute nicht doppelt beschallt werden und sich unsere Botschaften über die ganze Demo verteilen. 🔊🎵
Gleich zu Beginn tauchten etliche Streamer aus dem rechten Spektrum auf, die uns filmten, um Leute bloßzustellen und zu verunsichern. 🎥🤢
Aber die Ordner des CSD Cottbus haben sofort reagiert!
Sie sind extra vor deren Kameras gelaufen, um die Sicht zu blockieren – danke für diesen großartigen Einsatz! 🚫📸
Später habe ich auch gesehen, wie die Ordner diese Streamer der Polizei gemeldet haben,
um das Filmen zu unterbinden und einen Platzverweis zu erwirken. Super gemacht! 👮♂️👏
🔄 Planänderung & echte Solidarität auf dem Unigelände 🏫❤️

Ein Mitglied von der JUSO (Jugend Organisation der SPD) welcher mein Empathic Mobil gezogen hat
Bei der ersten Zwischenkundgebung stellte ich meine Musik leiser,
führte wieder tolle Gespräche und traf endlich auf das Bündnis gegen Rechts. ✨
Eigentlich wollte ich die Demo bis zum Ende mitlaufen, aber nach den beiden Vorfällen hatte ich wenig Lust, später alleine zurückzufahren. 🙅♂️
Also beschloss ich, mich bei der zweiten Kundgebung am Unigelände auszuklinken,
alles abzubauen, mich umzuziehen und mich der Rückreise-Gruppe des Bündnisses anzuschließen. 🛡️
Auf dem Weg zur zweiten Kundgebung bekam ich plötzlich unerwartete Unterstützung:
Ein Mitglied der Jusos (Jugendorganisation der SPD) kam zu mir und hat meinen Bollerwagen gezogen! 🛒🥹
Vielen, vielen Dank dafür!
Du hast damit echte Empathie und Solidarität bewiesen –
das ist ein stärkeres Zeichen, als ich es je in meine Songtexte packen könnte! ❤️🤝
Am Unigelände angekommen, performte ich zum Abschluss noch mal
meinen Song „Laut und lebendig“ von meinem CSD-Album „Kein Label, nur echt“ aus dem Jahr 2025. 🎤🔥
Ich bedankte sich bei den Teilnehmern und gab allen den Rat, auf dem Heimweg nicht alleine zu gehen, sondern zusammenzubleiben. 🫂🏠
📦 Der Abbau im Akkord & eine sichere Rückreise 🚆👮♂️

Gemeinsam mit Bündnis gegen Rechts geht es weiter runter vom Uni Gelände
Während der zweiten Kundgebung baute ich unter Zeitdruck alles ab und zog mich um. 🥵
Mann, ich hatte die ganze Zeit richtig Angst, dass ich das nicht schnell genug schaffe!
Aber es klappte perfekt. 👌
Ich hatte sogar noch Zeit, den Reden zuzuhören und das Bündnis gegen Rechts zu suchen.
Gerade als ich jemanden fragen wollte, wurde über das Mikrofon vorne deren geplante Rückreise durchgegeben – perfektes Timing! 📣😅
Gemeinsam ging es dann mit der Demonstration zurück bis zur Stadthalle. 🚶♂️🚶♀️
Dort informierten uns die Ordner des CSD Cottbus: Links ging es zur Abschlusskundgebung,
und gradeaus ging es mit dem Bündnis gegen Rechts – wieder unter Polizeischutz – direkt zum Bahnhof. 🏢🚓
Ich bin dem Bündnis gegen Rechts unendlich dankbar, dass sie das so organisiert haben!
Es fühlte sich in der Gruppe absolut sicher an und ich konnte auf dem Weg zum Bahnhof
noch so viele interessante Gespräche führen. 💬✨
💳 Mein Fazit: Mehr als nur eine Stempelkarte 🎖️🗺️

Stempelkarte von Bündnis gegen Rechts
Am Bahnhof bekam ich dann noch meine Stempelkarte vom Bündnis gegen Rechts. 🥰
Ich habe jetzt die Stempel für die kleinen CSDs in Waren an der Müritz, Wittenberg und Cottbus,
die ich dieses Jahr besucht habe. Was für ein schöner Gedanke! 💮
Mir wurde gesagt, wenn man die Karte voll hat, bekommt man ein kleines Geschenk als Dankeschön für die Unterstützung. 🎁

Kontakt Daten von Bündnis gegen Rechts
Aber wisst ihr was? Ich bin Empathic Aktivist aus reiner Leidenschaft! ❤️
Ich mache das für eine vielfältige Gesellschaft, gegen Schubladenleben und Stigmatisierung.
Für mich ist diese Stempelkarte das schönste Andenken überhaupt an meinen aktivistischen Weg
und an all die wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte. 🗺️✨
🏠 Wieder zu Hause: Das Versteckspiel am Sonntagabend 🤫🧥
Am Bahnhof Ostkreuz angekommen, ging es für mich mit der S-Bahn wieder zurück nach Hause. 🏠
Auf der Fahrt war ich wieder „versteckt“ – mit einer Jacke über meinem T-Shirt. 🤫
Wenn man mich jetzt so sieht, würde niemand vermuten,
dass ich gestern auf dem CSD in Cottbus das System gerockt habe. 🤷♂️
Aber genau das ist es: Beim CSD konnte ich für einen kurzen Moment ganz ich selbst sein, mich kleiden, wie ich will,
und meine emotionalen Songs mit meiner Geschichte und meiner Botschaft in die Welt rauslassen… 🏳️🌈🎤
bevor ich mich unter der Woche wieder verstecke und ganz normal gekleidet zur Arbeit gehe. 🏢💼
Danke an alle, die diesen Tag mit mir geteilt und mich unterstützt haben!
Ihr seid spitze! 🙏💖
Bleibt so wie ihr seid: Einfach nur Mensch! 🥰🌈

Euer Empathic Leon

Empathic Activist.
Ich schreibe Bücher aus dem Herzen und singe meine eigenen Texte – nicht perfekt, sondern ehrlich.
Musik & Worte sind mein Weg, Empathie in die Welt zu bringen.
